Der Kampf um Meinungsfreiheit und das Internet in China.
Vortrag von Adrienne Woltersdorf, Leiterin der China-Programme der Deutschen Welle
Liu Xiaobos leerer Stuhl in Oslo und das Schweigen darüber in chinesischen Medien warfen erneut ein Schlaglicht auf den Zustand der Medien- und Meinungsfreiheit in China. Längst ist China auch Weltmeister in der Internetzensur. Was bedeutet das Internet in einem autoritären Staat? Wie gelingt es Chinas Führung den größten Medienmarkt der Welt zu kontrollieren?
Adrienne Woltersdorf gibt Einblicke in eine der größten Herausforderungen im Umgang mit China. Als einer der großen internationalen Informationsanbieter ist die Deutsche Welle unmittelbar betroffen von der rigiden Nachrichten- und Meinungskontrolle im Reich der Mitte. Die multimedialen chinesischsprachigen Angebote der DW verzeichnen - trotz vollständiger Blockade in China - monatlich mehrere Millionen Seitenaufrufe und Downloads.
Über die Referentin:
Die Sinologin und Journalistin Adrienne Woltersdorf leitet seit Dezember 2009 China-Redaktion der Deutschen Welle. Nach Studium und mehrjährigem Aufenthalt in China berichtete Adriernne Woltersdorf zunächst als Berlin-Korrespondetin für "Der Spiegel" sowie die "Frankfurter Rundschau". Ab 2001 leitete sie die Berlin-Redaktion der "taz, die tageszeitung", für die sie von 2005 bis 2009 als USA-Korrespondentin nach Washington ging.
Veranstaltungsdaten
• Termin: Mittwoch, 21. September 2011
• Zeit: 19.30 Uhr
• Ort: Internationales Bildungszentrum "Die Brücke" der VHS Düsseldorf, Kasernenstr. 6, Vortragssaal 3. Etage
• Eintrittspreis: 3,- € (für GDCF-Mitglieder freier Eintritt)
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