Der Boxeraufstand – the Germans to the front
Diavortrag von Michael Ruhland, Düsseldorf
Nicht zuletzt durch die Ermordung des deutschen Gesandten von Ketteler wurde im Jahr 1900 – also vor nunmehr 107 Jahren – die Aufmerksamkeit der westlichen Welt auf China gelenkt.
"Sha, sha, sha - Tod den fremden Teufeln!" lautete der Schlachtruf der Boxer. Ihre Waffen bestanden meist nur aus langen Messern und Lanzen und dem Glauben an ihre eigene Unverwundbarkeit. Insgeheim wurden sie vom Kaiserhof unterstützt, denn der Fremdenhass lenkte vom Versagen im Kampf gegen Armut und Hungersnöte ab. Am 20. Juni 1900 erreichte der Aufstand seinen Höhepunkt. Der deutsche Gesandte Klemens von Ketteler wurde auf dem Weg zum Zungli Yamen auf offener Straße erschossen. Nun begann die 55 Tage währende Belagerung des Pekinger Gesandtschafts-Viertel. Dabei sahen sich ca. 3.300 Ausländer und chinesische Christen einer Übermacht von rund 25.000 Boxern und Teilen der regulären Truppen gegenüber.
Anhand von zeitgenössischen Dokumenten werden Entstehung und Entwicklung des Boxeraufstandes beleuchtet.
Veranstaltungsdaten
• Termin: Donnerstag, 19. April 2007
• Zeit: 19.30 Uhr
• Ort: Internationales Bildungszentrum "Die Brücke" der VHS, Vortragssaal/Raum 312, Kasernenstr. 6, Düsseldorf
• Eintrittspreis: 3,- €, GDCF-Mitglieder frei
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