Xian – Kaiserliche Macht im Jenseits
Grabfunde und Tempelschätze aus Chinas alter Hauptstadt
Diavortrag von Helmut Müller, Düsseldorf
Vom 21. April bis 23. Juli 2006 präsentierte die Bundeskunsthalle in Bonn neueste archäologische Funde um die Stadt Xi'an, die durch 13 Dynastien hindurch die Hauptstadt Chinas war und somit die Wiege der chinesischen Kultur darstellt. Den zentralen Zeitraum bilden die Dynastien Qin, Han und Tang (221 v. Chr. – 907 n. Chr.), beginnend mit der Reichseinigung unter dem ersten Kaiser Qin Shihuangdi. 1974 entdeckten Bauern bei Bodengrabungen die archäologische Sensation des 20. Jahrhunderts: das Grabmal des ersten chinesischen Kaisers, bestückt mit über 8.000 lebensgroßen Terrakottakriegern und Pferden. Unter den rund 200 prunkvollen Kunstgegenständen wurde erstmalig ein Tonkrieger der Terrakottaarmee mit erhaltener Farbfassung präsentiert.
Der Lichtbildervortrag (Doppelprojektion) zeigt einen repräsentativen Querschnitt der einzigartigen Ausstellung.
Veranstaltungsdaten
• Termin: Donnerstag, 22. Februar 2007
• Zeit: 19.30 Uhr
• Ort: Internationales Bildungszentrum "Die Brücke" der VHS, Vortragssaal/Raum 312, Kasernenstr. 6, Düsseldorf
• Eintrittspreis: 3,- €, GDCF-Mitglieder frei
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