Geschätzt, geduldet, genervt:

Westliche Ausländer in Beijing

(PowerPoint-)Vortrag mit Gespräch von Dr. Dagmar Lorenz
(Wiesbaden)

Seit nunmehr gut zwanzig Jahren betreibt China eine aktive Öffnungspolitik gegenüber dem Westen. Nicht zuletzt waren es Investitionen westlicher Firmen, die das „chinesische Wirtschaftswunder“ mit Wachstumsraten von über 9 % beförderten. Und aus westlicher Perspektive wiederum gilt China als der riesige Markt und Produktionsstandort, von dessen Ressourcen man sich den ersehnten Aufschwung erhofft. Erwartungen, aber auch Enttäuschungen prägen das Verhältnis zwischen Chinesen und „Westlern“ – nicht nur in unserer Gegenwart! Lassen Sie sich für die Dauer einer guten Vortragsstunde durch den west-östlichen Alltag, die Vergangenheit und die Gegenwart jener Stadt führen, die immer schon ein bedeutsamer Ort für westlich-chinesische Begegnungen war: die alte Kaiserstadt Beijing.

Erfahren Sie mehr über die ersten westlichen „Gastarbeiter“ am chinesischen Kaiserhof, über das gewaltsame Marketing britischer Kaufleute im 19. Jahrhundert und das chinesische „Doppelglück“ des heutigen Jointventure-Business. Lernen Sie ein wenig über chinesische Höflichkeit und westliche Ungeduld, über das Leben und Treiben westlicher Expatriates und ihrer zahlreichen Organisationen in einer Stadt, die von ihren Widersprüchen lebt.

Die Referentin:
Dr. Dagmar Lorenz, Sinologin und Literaturwissenschaftlerin, ist im Medienbereich und in der interkulturellen Beratung tätig. Sie arbeitete zeitweise in der Öffentlichkeitsarbeit des Beijinger Büros der Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ).

Veranstaltungsdaten

• Termin: Mittwoch, 22. November 2006
• Zeit: 19.30 Uhr
• Ort: Internationales Bildungszentrum "Die Brücke" der VHS, Vortragssaal/Raum 312, Kasernenstr. 6, Düsseldorf
• Eintrittspreis: 3,- €, GDCF-Mitglieder frei



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