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2018

GDCF-Reise 2018 nach Yunnan und nach Myanmar

Auch in diesem Jahr ist die GDCF Düsseldorf e.V. wieder im Reich der Mitte unterwegs.
Im Oktober geht es in die Provinz Yunnan, die bekannt für ihre große kulturelle und landschaftliche Vielfalt ist.
Nirgendwo sonst in China leben so viele ethnische Minderheiten. In den oft nur schwer zugänglichen Bergregionen Yunnans gibt es heute noch Dörfer, in denen die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Doch auch landschaftlich hat die Provinz viel zu bieten. Neben unberührten Urwäldern und hohen schneebedeckten Berggipfeln, üben sattgrüne Flusstäler einen magischen Reiz aus.

Ein weiteres Highlight und besonderes Schmankerl wird die Ausreise über Myanmar (Burma) sein.

Interesse? – Dann melden Sie sich bei Michael Ruhland (m.ruhland@gdcf-duesseldorf.de)

 


Derzeit geplanter Reiseablauf

– noch nicht final –

Abreise: 09./10. Oktober 2018
Wie immer ist es möglich, schon früher anzureisen, bzw. den Aufenthalt zu verlängern.
Evtl. wäre es zu überlegen die Reise in Myanmar zu beginnen und von dort nach Yunnan zu reisen, nicht wie bisher angedacht von Yunnan nach Myanmar. Dies wird noch geklärt.
 

Tag 01 – Ankunft in Kunming
Kunming ist Hauptstadt der Yunnan Provinz und ist bekannt als Frühlingsstadt.
Begrüßung am Flughafen und Transfer zum Hotel. Unterkunft im Kunming Haitang Hotel.

Tag 02 – Kunming/MiLe
Am Morgen fahren wir nach Mile, unterwegs besichtigen wir den Naigu Steinwald. Ankunft in Mile, Besuch des Hongwan Yi Minoritäten Dorfs und des Yi Minoritäten Kultur Museums. Unterkunft im MiLe Jinding Hotel.

Tag 03 – MiLe/Kunming
Am Morgen besichtigen wir das Mile Weingut, am Nachmittag fahren wir nach Kunming zurück und besuchen den Golden Tempel, Blumen- und Vogelmarkt, den grüne See Park. Danach Transfer zum Hotel. Unterkunft im Kunming Haitang Hotel.

Tag 04 – Kunming/Tengchong
Am Morgen fliegen wir nach Tengchong. Dort besichtigen wir die alte Stadt Heshun, bevor es am Nachmittag weiter zum Heiße Quelle Park geht. Unterkunft im Tengchong Hotel.

Tag 05 – Tengchong
Am Vormittag besuchen wir das alte Gingko Dorf, nachmittags steht der Besuch des Volkan National Geoparks auf dem Programm. Unterkunft im Tengchong Hotel.

Tag 06 – Tengchong /Dali
Am frühen Morgen fahren wir nach Dali, Dauer ca.5 Stunden. Am Nachmittag besichtigen wir den Drei Pagoden Tempel, und die Altstadt von Dali. Unterkunft im Dali Taihe Hotel.

Tag 07 – Dali/Lijiang
Nach dem Frühstück fahren wir zum Xizhou Morgen Markt, in einem Bai Minoritäten Dorf, dann folgt eine Fahrt mit dem Schiff auf dem Erhai See. Nachmittags fahren wir nach Lijiang, Ankunft in Lijiang, Transfer zum Hotel. Unterkunft im Lijiang Jinhong Vally.

Tag 08 – Lijiang
Am Morgen Besuch der Altstadt von Lijiang, Schwarzer Drachen Teich. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung in Lijiang. Unterkunft im Lijiang Jinhong Vally.

Tag 09 – Lijiang/Kunming
Transfer zum Flughafen. Flug nach Kunming.

Tag 10 – Kunming – Mandalay – Pyin Oo Lwin
Heute erfolgt der Transfer zum Flughafen Kunming und Flug nach Mandalay. Nach Erledigung der Grenzformalitäten setzen wir unsere Reise mit der burmesischen Reiseleitung zum ehemaligen britischen Luftkurort Pyin Oo Lwin mit dem Bus fort. Pyin Oo Lwin liegt auf einem Plateau ca. 1.000 Meter über dem Meeresspiegel. Im Jahr 1896 entschied die britische Kolonialregierung, Pyin Oo Lwin in einen Kurort umzuwandeln und gab dem Ort den Namen “Maymyo”. Der Name resultiert aus dem dort stationierten Colonel James May. Der Ort entwickelte sich zu einem hübschen und vor allem kühlen Plätzchen im Sommer, in dem bis heute noch viele Überreste der britischen Kolonialzeit zu finden sind. Nach Ankunft in Pyin Oo Lwin und dem Einchecken ins Hotel startet die Stadtrundfahrt in einem traditionellen Pferdewagen. Sehenswert sind die Ziegel- und Holzhäuser, die alle im englischen Stil erbaut sind, man fühlt sich in die Kolonialzeit zurückversetzt. Falls es die Zeit erlaubt, besuchen wir dann noch den botanischen Garten mit einer Fläche von ca. 171 Hektar und farbenprächtigen Blumen und Pflanzen aus aller Welt. 1 Nacht in Pyin Oo Lwin.

Tag 11 – Pyin Oo Lwin – Kyaukme – Hsipaw
Zugfahrt über Gokteik-Brücke
Nach dem Frühstück fahren wir zum Bahnhof nach Naung Cho (ca. 60 km; 2 Std.). Eine der beeindruckendsten Zugstrecken in Asien. Während der schönen Zugfahrt (ca. 3,5 Stunden; Fahrtzeit inklusive Wartezeiten an den Haltestellen) passieren wir mehrere Dörfer. “Fliegende Händler” eilen an den Fenstern der Zugabteile vorbei um ihre Waren anzupreisen. Ein Höhepunkt der Zugfahrt ist die Überquerung des majestätischen Gokteik-Viadukts, die über eine 300 Meter tiefe Schlucht verläuft und ca. 700 Meter lang ist. Vor über 100 Jahren von amerikanischen Ingenieuren konstruiert, war dies die zweithöchste Eisenbahnbrücke der Welt. Noch heute gilt das Bauwerk als technische Meisterleistung der Brückenbaukunst. An der Haltestelle Kyauk Me verlassen wir den Zug und setzen die Fahrt nach Hsipaw fort (35 km; ca. 1 Std.). 2 Übernachtungen in Hsipaw
Hinweis zur Zugfahrt: Änderungen im Reiseverlauf sind möglich, wenn sich kurzfristig der Zugfahrplan ändert oder der Zug ausfällt!

Tag 12 – Hsipaw
Kerzenlicht Markt – Bootsfahrt auf dem Dakehtawaddy – Dorfbesuch – Gokteik-Viadukt
Heute lohnt es sich, früh aufzustehen! Frühmorgens bummeln wir über den „Kerzenlicht Markt“, auf dem die Shan und Palaung Minderheiten aus den umliegenden Dörfern ihre Waren und Erzeugnisse verkaufen. Da der Markt in der Regel von 03:00 Uhr bis ca. 06:00 Uhr geöffnet ist, werden die Marktstände mit Kerzenlicht beleuchtet. Dies verlieh dem Markt seinen Namen. Wer möchte, kann auch gerne ein traditionelles Shan Gericht probieren. Nach einer kurzen Erfrischung im Hotel und dem Frühstück unternehmen wir eine Bootsfahrt (ca. 30 min. flussaufwärts) auf dem Dakehtawaddy Fluss. Ein ca. 40 min. Fußweg bringt uns dann zu einem 150 Jahre alten Kloster. Nachdem wir das Kloster besucht haben, begeben wir uns wieder auf das Boot und besuchen ein Dorf. Hier erfahren wir mehr über die Kultur, Traditionen und Lebensstil der Dorfbewohner. Danach bringt uns das Boot wieder zurück nach Hsipaw. Den Sonnenuntergang können wir heute vom Thein Taung Berg aus genießen.

Tag 13 – Hsipaw – Mandalay
Mandalay Hill, Mönche in Mandalay
Nach dem Frühstück setzen wir unsere Myanmar-Rundreise nach Mandalay fort. Heute ist ehemaligen Königsstadt Mandalay die zweitgrößte Stadt in Myanmar und eine boomende und pulsierende Stadt am Ufer des Ayeyarwady Flusses. Mandalay steht aber auch für das das kulturelle Herz von Myanmar und Musik und Tanz haben hier einen großen Stellenwert. Der heutige Tag wird mit dem Besuch des Mandalay Hills abgeschlossen. Mit etwas Glück können wir vom Gipfel des Mandalay Hills einen schönen Sonnenuntergang erleben und einen fantastischen Blick auf die Stadt sowie auf das Umland genießen. 2 Nächte in Mandalay. (Fahrtstrecke: ca. 210 km; Fahrtzeit: ca. 5 Std.)

Tag 14 – Mandalay
Mahamuni Pagode – Sagaing Hügel – U-Bein-Brücke
Heute starten wir den Tag in Mandalay mit dem Besuch der berühmten Mahamuni Pagode. Die Pagode beinhaltet eines der am meisten verehrten Buddha-Abbilder, das komplett in Gold getaucht ist und täglich von vielen männlichen Anhängern ausgesucht wird. Danach besuchen wir die Kuthodaw Pagode mit dem „größten Buch der Welt”. Hier befindet sich eine Sammlung von 729 Marmorplatten mit buddhistischen Lehren. Im Anschluss besichtigen wir das prächtig verzierte Shwenandaw-Kloster, das das einzige noch vorhandene Gebäude des königlichen Hofes aus dem 19. Jahrhundert ist. Bewundernswert sind hier besonders die unvergleichlichen Holzgravuren. Im Süden der Stadt Mandalays erheben sich die grünen Hügel von Sagaing. Hier befinden sich an den Hängen verstreut Tempel, Stupas und Hunderte von Klöstern. Sagaing stellt somit ein spirituelles Zentrum in Myanmar dar. Der ereignisreiche Tag wird mit einem kurzen Spaziergang an der U-Bein-Brücke, der längsten Teakholzbrücke der Welt, abgerundet. Die Brücke wurde 1782 erbaut und ist ca. 1.2 km lang. Auf der Brücke herrscht stets ein reges Treiben. Fliegende Händler schwirren durch die flanierenden Passanten, Mönche in roten Kutten meditieren und Kinder schlecken Eis.

Tag 15 – Mandalay – Bagan
Bootsfahrt auf dem Ayeyarwady zum Sonnenuntergang
Am Morgen lernen wir auf einem Spaziergang entlang des majestätischen Ayeyarwady Flusses das Leben am Fluss der lokalen Bevölkerung kennen. Wir besuchen einen lokalen Markt auf dem alle Sorten von Obst und Gemüse angeboten werden. Ein kurzer Transfer (30 km; ca. 45 min) bringt uns dann nach Paleik, auch bekannt bei den Einheimischen als der Schlangentempel. Wenn wir Glück haben, werden wir Zeuge der Schlangenwaschung, die Glück bringen soll. Die anschließende, landschaftlich reizvolle Fahrt (ca. 240 km; ca. 4 Std.) bringt uns dann nach Bagan, das vergangene Königreich und eine der größten und bedeutendsten archäologischen Stätten Südostasiens! Am späten Nachmittag unternehmen wir noch eine Fahrt auf einem Schiff auf dem Ayeyarwady und genießen den wunderbaren Blick auf den Ayeyarwady Fluss während die Sonne langsam untergeht und die Tempelebene in ein rotgoldenes Licht taucht. 2 Nächte in Bagan.

Tag 16 – Bagan
Ballonfahrt (optional) – Besuch eines Handwerkbetriebs – Tempel in der Ebene von Bagan
Frühmorgens haben wir heute die Möglichkeit bei einer optionalen Ballonfahrt die einmalige und majestätische Tempellandschaft Bagans aus der Vogelperspektive zu betrachten. Eine Fahrt ist auch nur von Anfang Oktober bis Ende März möglich und kann aufgrund von schlechten Witterungsverhältnisse abgesagt werden. Wir würden dann selbstverständlich den vollen Betrag für diese Heißluftballonfahrt zurückerstattet bekommen. Abflugzeit und Dauer des Fluges sind zudem abhängig von Windbedingungen!
Bagan – ein gewaltiges Areal mit über 2.000 Tempeln und Monumenten wartet anschließend darauf, von uns entdeckt zu werden. Im Anschluss statten wir einem Handwerkbetrieb mit traditioneller Lack- und Holzwarenherstellung einen Besuch ab. Zum Sonnenuntergang genießen wir dann die einmalige Silhouette der Tempel von Bagan in ihren abendlichen Rottönen.

Tag 17 – Bagan – Heho – Pindaya – Inle See
Labyrinthartiges Höhlensystem – Besuch einer Papiermanufaktur Fischer auf dem Inle See
Ein kurzer Flug bringt uns heute nach Heho in die wunderschöne Landschaft des Shan-Hochlandes. Nach der Ankunft am Flughafen in Heho setzen wir unsere Reise nach Pindaya fort, eine kleine Stadt am Ufer des Botoloke Sees. Wir erkunden in Pindaya das labyrinthartige Höhlensystem mit über 8.000 Buddhafiguren, das auch ein beliebter Wallfahrtsort der Buddhisten ist. Pindaya ist auch in Myanmar für seine Papier-Baumwoll-Regenschirm-Manufaktur bekannt. In einem kleinen Betrieb verrät man Ihnen vieles über den Herstellungsprozess dieser Schirme, die von Mönchen und Nonnen benutzt werden. Danach fahren wir nach Nyaung Shwe an den zauberhaften Inle See. Der See liegt auf ca. 875 m Höhe und ist die Heimat der Intha, die ihre Lebensweise dem See angepasst haben. Ganze Dörfer sind auf Pfählen gebaut und eine Vielzahl an Gemüsesorten wird in schwimmenden Gärten kultiviert. Bewundernswert sind auch die Künste der sogenannten Einbeinruderer, die Ihnen bei einer idyllischen Bootstour auf dem Inle See begegnen. 2 Nächte am Inle See.

Tag 18 – Inle See – Indein – Inle See
Morgenmarkt – lokale Handwerksbetriebe – Pagodenruinen von Indein
Heute besuchen wir einen Morgenmarkt am Inle See und können die schönen bunten Trachten der ethnischen Minderheiten beim Verkauf Ihrer Produkte bewundern. Wir erhalten anschließend faszinierende Einblicke in die lokalen Handwerksbetriebe, wie zum Beispiel bei einer Longyi- Seidenweberei sowie bei einer kleinen Cheroot-Fabrik, welche die typischen handgemachten Zigarren herstellt. Danach können wir uns von Indein verzaubern lassen! Dieser mystische Ort am westlichen Ufer des Inle Sees mit seinen zahlreichen Pagodenruinen ist für viele Einheimische eine wichtige Pilgerstätte.

Tag 19 – Inle See – Heho – Yangon
Kyaukhtatgyi Pagode – Kandawgyi Park – Shwedagon Pagode
Heute heißt es Abschied nehmen vom Inle See. Von Nyaung Shwe fahren wir zum Flughafen nach Heho und fliegen nach Yangon. Die frühere Hauptstadt Yangon ist nicht nur die größte Metropole in Myanmar, sondern auch das wichtigste Handelszentrum des Landes. Wir besichtigen in der Kyaukhtatgyi Pagode den 75 m langen liegenden Buddha und machen einen kurzen Stopp am königlichen See im Kandawgyi Park, der sehr populär bei den Einheimischen ist. Am späten Nachmittag steht dann ein weiterer Höhepunkt einer jeden Myanmar-Rundreise auf dem Programm: Wir besichtigen die majestätische und legendäre Shwedagon Pagode mit der großen goldenen Stupa. Die Shewadgon Pagode gilt als wichtigste religiöse Stätte der Burmesen und wird traditionell barfuß umrundet. 1 Nacht in Yangon. (Fahrtstrecke: ca. 27 km, Fahrtzeit: ca. 45 min)

Tag 20 – Yangon
Sule Pagode – Bogyoke Markt – Abreise
Während eines Stadtspaziergangs tauchen wir in das Gassengewirr ein und lassen Sie das geschäftige Treiben und die Kolonialarchitektur auf uns wirken. Auf unserem Weg zur Strandstraße passieren wir u.a. den obersten Gerichtshof, das Zollhaus sowie das Hafenamt. Schließlich erreichen wir die bekannte Sule Pagode, das vergoldete Wahrzeichen der Stadt. Auf dem quirligen Bogyoke Markt haben wir dann noch die Möglichkeit ein paar letzte Souvenirs der burmesischen Handwerkskunst zu erstehen. Danach heißt es Abschied nehmen von einem der wohl bezauberndsten Länder Südostasiens. Es erfolgt der Transfer zum Flughafen für den Rückflug am Abend nach Deutschland.

 

Preis Yunnan:      € 1.300,- pro Person im Doppelzimmer zzgl. Flug nach/von Kunming ca. € 600,-
Preis Myanmar: € 1.350,- pro Person im Doppelzimmer zzgl. Langstreckenflug ca. € 800,-
+ Visumgebühr