Zurück zu GDCF-Reisen

2014

GDCF-Reise 2014 nach Sichuan

 

 

Einen Reisebericht schrieb die Mitreisende Petra Kemper und ist hier, oder in der DDP 93, nachzulesen: Reisebericht 2014 von Petra Kemper

 

Reisebeschreibung von 2014:

01. Tag – Abflug Düsseldorf – Beijing

03. Tag – Chongqing-Dazu-Chongqing
Tagesausflug nach Dazu, um die buddhistischen Grotten(Weltkulturerbe) zu besichtigen. Besichtigung des Eling-Parks mit Panoramablick ueber die Stadt. Abends Zusammentreffen mit dem “Foreign Affairs Office”

04. Tag – Chongqing-Chengdu
Besichtigung der Altstadt “Ciqikou”. Nach dem Mittagessen Spaziergang in der Fussgaengezone “Jiefangbei” und Besichtigung der Grossen Halle des Volks(=Rathaus, Wahrzeichen von Chongqing) und eines Gemüsemarktes. Transfer zum Bahnhof und Fahrt mit D5123(17:03-19:15) in der 1.Klasse nach Chengdu. Transfer zum Hotel. Folgende 2 Übernachtungen in Chengdu.

05. Tag – Chengdu
Vormittags Besichtigung des Klosters der Schwarzen Ziege und der Altstadt “Kuanzhaixiang”. Nach dem Mittagessen Kunstviertel “Dongjiao Yinxiang”.

06. Tag – Chengdu – Sanxingdui Museum – Mianyang
Morgens Fahrt zum Aufzuchtzentrum für Pandas – der ideale Ort, um Pandas in ihrem natürlichen Lebensraum kennenzulernen. Danach Fahrt zum Sanxingdui Museum in Guanghan. Die Sanxingdui Ruine am Yangtse, die als ein wichtiger Bestandteil der Quelle der chinesischen Zivilisation bezeichnet wird, ist bis jetzt die größte archäologische Entdeckung in China. Weiterfahrt nach Mianyang.

07. Tag – Mianyang – Pingwu – Jiuzhaigou
Fahrt nach Pingwu, Besuch des Bao’en Si Tempels. Es ist ein buddhistischer Klosterkomplex aus dem 15. Jahrhundert. Es ist berühmt für seine glasierten Dachziegel, wie sie auch in der Kaiserlichen Stadt in Beijing verwendet wurden.
Mit einer Größe von 278 mal 100 Metern ist es eine der größten buddhistischen Tempel in Sichuan. Fahrt nach Jiuzhaigou.

08. Tag – Jiuzhaigou
Ganztägige Besichtigung in Jiuzhaigou: Nationalpark Jiuzhaigou ist ein Märchenland und Paradies und besteht aus drei Tälern, in Y-Form. Wenn es auf der Welt wirklich ein Märchenland gäbe, wäre es das Jiuzhai Tal. Die Berge sind grün und anmutig, das Wasser ist kristallklar und buntfarbig. Das bildet die malerische und grandiose Landschaft.

09. Tag – Jiuzhaigou – Huanglong – Songpan
Morgens fahren Sie zum Nationalen Waldpark Huanglong. Sie wandern zuerst zu Fuß auf den Berg und genießen die wunderschöne Karstlandschaft. Dann nehmen Sie eine Seilbahn herunter. Danach Fahrt nach Songpan, Bummel in der Altstadt Songpan. (FMA)

10. Tag – Songpan – Ruoergai – Langmu Si
Die heutige Fahrt führt durch die endlose Steppe, bewohnt von tibetischen Nomaden. In Ruoergai wurden früher die berühmten Kriegspferde der chinesischen Armee gezüchtet. Ankunft in Langmusi an der Grenze von Provinzen Sichuan und Gansu, Besuch des Klosters Taktsang Lhamo (Langmu Si).

11. Tag – Langmu Si – Xiahe
Heute fahren Sie in die Provinz Gansu. Bei Hezuo besuchen Sie das Milarepa Kloster. Spät nachmittags Ankunft in Xiahe, der Hauptstadt des Tibetischen Autonomen Bezirks Gannan (2900 m ueber Meeresspiegel).

12. Tag – Xiahe – Tongren Fahrt 160 km
In Xiahe besuchen Sie am Vormittag das Labrang Kloster, das neben dem Kumbum Kloster das bedeutendste monastische Zentrum an der nordöstlichen Grenze des tibetischen Kulturraums ist. Das im Jahr 1710 gegründete Kloster gehört zu den sechs Säulen-Kloestern. Es diente über Jahrhunderte hin als Bindeglied zwischen dem tibetischen und mongolischen Lamaismus. Nachmittags Fahrt nach Tongren.

13. Tag – Tongren – Xining
Vormittags besuchen Sie das Longwu (Rongwo) Kloster und das Wutun Kloster mit der tibetischen Rebgong-Kunst in Tongren. Die einheimischen Tibeter sind stolz auf das Longwu Kloster, denn es ist noch 200 Jahre älter als das Kumbum Kloster in Huangzhong. Anfang der Yuan-Dynastie (1271-1368) wurde es als Kloster der Sakya-Schule aufgebaut. Erst seit der Wende von der Ming-Dynastie (1368-1644) zur Qing-Dynastie (1644-1911) untersteht es der Gelukpa-Schule. Nachmittags Fahrt nach Xining. Die Hauptstadt der Provinz Qinghai liegt auf 2900 m und wird fast ausschließlich von Tibetern bewohnt. Unterwegs Besuch des Geburtsorts des 10. Panchan Lama.

14. Tag – Xining – Kumbum Kloster – Koko Nor See – Xining
Fahrt zum „Kloster der Unendlichen Vielen Bilder Buddhas“, dem Kumbum Kloster. Dieses Kloster spielte bei der Bekehrung der Mongolen zum Lamaismus eine wichtige Rolle und wird daher auch von vielen Mongolen besucht. Der Begründer der „Gelbmützen-Sekte“, Tsongkhapa, soll hier geboren sein. Nachmittags erreichen Sie den Koko Nor See, dem größten Salzwassersee in China. “Koko Nor” bedeutet im mongolischen “blauer See”. Er liegt 3.194 m über dem Meeresspiegel und hat eine Gesamtfläche von 4.500 Quadratkilometern. Er wird als “Perle auf dem Hochland” bezeichnet und liegt eingebettet in eine bezaubernde Landschaft, faszinierend und befremdlich zugleich. Spät nachmittags Rückfahrt nach Xining.

15. Tag – Xining – Bingling Si – Lanzhou
Weiter Fahrt nach Lanzhou, unterwegs Abstecher zum buddhistischen Binling Grottenkloster. Über den Gelben Fluss erreichen Sie die „Grotten des 1000-Buddha-Tempels“. Die ältesten Höhlen und Nischen lassen sich auf das 4./5. Jh. n.Chr. datieren.

16. Tag – Vormittags Besuch des Provinzmuseums (Seidenstrassen-Museum). Nachmittags Transfer zum Flughafen. Flug von Lanzhou nach Beijing. Rückflug nach Deutschland oder individuelle Verlängerung.