One Belt – One Road / Die neue Seidenstraße


Konzept einer umfassenden politischen Strategie der chinesischen Führung von Johannes Pflug (MdB a.D.), Duisburg
Eine Veranstaltung des Arbeitskreises Wirtschaft der GDCF Düsseldorf

Seit der chinesische Parteichef und Staatspräsident Xi Jinping 2013 an die Macht kam, verfolgt er das Ziel ein umfassendes eurasisches Infrastrukturnetz aus Eisenbahnlinien, Seehäfen-Verbindungen, in China endenden Pipelines und Wirtschaftskorridoren zwischen China und Zentralasien aufzubauen. Dabei erinnert er gerne in seinen Reden an die alte Seidenstraße und die historische Verbundenheit des Reichs der Mitte mit den zentralasiatischen Staaten.

Dahinter steht allerdings das vitale Interesse der Wirtschafts- und politischen Supermacht China seine Energie- und Rohstoffversorgung zu sichern und seine Absatzmärkte auf- und auszubauen. Dies ist auch für die europäischen Staaten umso bedeutsamer weil der neue amerikanische Präsident offensichtlich den Weg des wirtschaftlichen Protektionismus beschreiten will.

Über den Referenten:
Johannes Pflug war 15 Jahre lang Mitglied der Deutschen Bundestages, stellvertretender außenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion und Vorsitzender der Deutsch-Chinesischen Parlamentariergruppe. Außerdem war er in mehreren supranationalen Gremien ständiges Mitglied und hat in mehr als 40 China-Besuchen auch als Begleiter von BK Schröder, BKin Merkel, Außenminister Steinmeier und Westerwelle sowie Bundespräsident Köhler viele chinesische Politiker und chinesische Politik kennen gelernt. Als Duisburger kann Pflug zudem auch über die Erfahrungen seiner Stadt als der Endpunkt der „Neuen Seidenstraße“ für den aus der chinesischen Riesenstadt Chongqing ankommenden Zug Yuxinou berichten.


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